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Archive for the ‘HNA’ Category

Es musste viel geschrieben und berichtet werden über die rassistischen Übergriffe in Deutschland. Brandanschläge auf Unterkünfte für Menschen auf der Flucht, strukturelles polizeiliches Versagen gegenüber Flüchtenden usw. usf. Es kann nicht nur angesichts des Zulaufs der AFD sondern auch im Hinblick auf das sogenannte Ayslpaket II oder die heutige Reise von Hotte Seehofer zu Victor Orban kein Zweifel daran bestehen, dass diese Übergriffe nur die Spitze des Eisberges sind. Dass es den auch aus kontrolliert biologischem Anbau gibt, für diese Gewissheit sorgt dann u.a. Boris Palmer.
HNA1 - 04MAR16Heute gab nun die HNA einen  Blick darauf preis, wer sich da unter der Oberfläche in der Masse des Eisberges tummelt. Es ist – Überraschung – der Politikchef der HNA, Herr Dr. Tibor Pésza. Der hat heute einen Artikel veröffentlicht, der sich mit dem Plädoyer des Trigema-Chefs zur Wahl der Grünen in Baden-Württemberg beschäftigt. Eigentlich ein harmloser und wenig spannender Vorgang, wenn ein Konservativer sich von ganz schwarz nach grün-schwarz umorientiert. Der letzte Absatz der heutigen Ergüsse von Pésza aber läßt tief blicken. Denn dem katholisch-frömmelnden Politikchef ist nicht nur das täglich Brot ein Bedürfnis. Nein, auch der tägliche Rassismus braucht ein Ventil. HNA3 - 04MAR16Und so, ganz unaufgeregt, ganz normal und selbstverständlich formuliert der HNA-Mensch, dass die Bereitschaft des Trigema-Chefs ggf. auch einen pakistanischen Flüchtling ohne Papiere und ohne Erlaubnis als Mitarbeiter einzustellen doch eine besondere Bedeutung habe. Nicht weil Wolfgang Grupp sich dabei von fehlender Erlaubnis oder fehlenden Papieren nicht stört läßt, sondern weil er ja allen Kindern seiner Mitarbeiter einen Arbeitsplatz garantiert. Was will uns dieser frömmelnde HNA-Rassist im Range des Politik-Chefs damit nun sagen? Der Pakistaner rammelt ohne Sinn und Verstand und selbstverständlich ohne Verhütung, sodass man dem Trigema-Chef nur raten kann entweder,

– den Pakistani doch nicht einzustellen?
– seinen Mitarbeiter/innen nicht solche Zusagen zu machen?
– besser: nur seinen deutschen Mitarbeiter/innen solche Zusagen zu machen?
– oder gleich eine neue Produktionshalle zu errichten, um für die Massen pakistanischen Nachwuchses Arbeitsplätze bereit zu stellen?

Wer solche Fragen stellt, bekommt auch Antworten. In diesem Fall kann ich gut darauf verzichten!

Und wer glaubt und hofft, dass dieser subtile Rassimsus, der sich dort als Kernbestandteil der  Geisteshaltung des HNA-Autors offenbart hat, nur pakistanische Menschen zum Ziel hat und nur auf diese Koryphäe des Lokaljournalismus beschränkt ist, der braucht neben dem täglich‘ Brot auch einen starken Glauben.

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HNA hat ausgegökert

Gestern habe ich mir erlaubt, auf diesem Blog die Öffentlichkeit und dann per Mail auch die HNA-Redaktion über einen bedauerlichen Mangel an Journalismus bei der HNA hinzuweisen.

HNA - Top direktIch gebe ehrlich zu, dass ich nicht genau wusste, welche Reaktion ich erwartet habe. Diese arme Reaktion, dieses Artikelchen heute abend des Chefredakteurs, irgendwo versteckt mit gesperrter Kommentarfunktion, jedenfalls nicht.

Da erübrigt sich alles weitere. Daher dokumentiere ich hier nur noch meine Mails von gestern und heute und vergesse natürlich auch des Chefredaktörs Rumgegökere nicht.

 

Link zur Mail an die HNA vom 27. 04. 2015

Artikelchen der HNA vom 28. 04. 2015

Link zur Mail an die HNA von 28. 04. 2015

 

(Ein kleiner Trost bleibt mir. Das Statistik-Tool verrät, dass meinen Beitrag gestern mittlerweile von mehr als 2.300 Menschen aufgerufen wurde. So viel Zugriffe gibt’s hier nicht bei Beiträgen über die Piraten und auch nicht wenn’s um’s Revisionsamt geht. Manchmal hilft das Internet dann doch gegen journalistische Mono-Minimal-Unkultur.)

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